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- Darkdog–Team gewinnt das siebte 24 h – Rennen von Köln -
Dustin Semmelrogge-Sattler gewinnt VIP – Race

Vom 17. – 19. Januar fand das 7. Pirelli 24 Stunden von Köln auf der Kartbahn von Karting Colonge statt. Wie in den Jahren zuvor ist es dem Veranstalter gelungen ein beachtliches Starterfeld mit hochkarätigem Motorsportler aus die Beine zu stellen. Bevor die Startampel von Rot auf Grün für die 24 Stunden schaltet gab es ein weiteres Rennen. In diesem Jahr wurde ein Prominenten Rennen ausgeschrieben an dem insgesamt 12 Fahrer teilnahmen.

Mit dabei sind unter anderem die Schauspieler Rene Steinke und Dustin Semmelrogge-Sattler, sowie Bandleader Helmut Zerlett und Bob-Pilot Christoph Langen, der auch auf der Rundstrecke im VW New Beetle beim Team Mintgen Motorsport zu finden ist. Der Schwimmer Mark Warnecke war ebenfalls am Start und konnte auf Erfahrungen aus dem Porsche Carrera Cup zurück greifen. Dennoch ist die Devise für beide Rennen das gleiche: der Spaß an der Sache steht im Vordergrund. Bei der siebten Auflage des mittlerweile zum Klassiker gewordenen Rennens hat Günter Aberer und sein Team viel Zeit in die Organisation der Veranstaltung investiert.

Günter Aberer: „Es ist unglaublich, wie sich das Rennen im Laufe der Jahre entwickelt hat. Es liegt wohl vor allem an der tollen Atmosphäre, die wir Beteiligten und Besuchern hier bieten.“

Beim ersten Training zum Promi-Rennen am Freitagnachmittag sah man schon, das die Stars die ganze Angelegenheit nicht auf die leichte Schulter nahmen und mit nicht weniger Eifer als die Rennsportprofis an die Sache herangingen. Am besten zurecht kam Dustin Semmelrogge-Sattler zurecht, der die Bestzeit markierte. Mit vorne dabei war auch Peter Nottmeier, der sich anschließend von der körperlichen Belastung des Kartfahrens beeindruckt fühlte. „Es macht irre Spass, zeiht aber auch tierisch in den Armen“, so der Schauspieler, bekannt aus der Comedy-Serie „Switch“ und dem „Tatort“. Die Moderatorin von „Sonnenklar TV“, Kerstin Linnartz, legte sich mächtig ins Zeug und hoffte beim Rennen am Samstag auf eine gute Platzierung: „Es macht auf alle Fälle viel Spaß, leider habe ich kaum Erfahrung. Morgen werden wir sehen, ob ich mich behaupten kann." Bob-Olympia Sieger Christoph Langen hatte sich extra vier Kilo abgehungert, aber mit dem verbleibenden Gewicht von 102 kg sind die Chancen auf einen Vorderplatz recht gering.

Im entscheidenden Qualifiying zum VIP – Race belegten Helmut Zerlett und Dustin Semmelrogge-Sattler die erste Startreihe, gefolgt vom Journalisten Marcus Lacroix und Nino De Angelo. Die dritte Startreihe belegte Mark Warnecke und Torsten Knippertz. Christoph Langen belegte Startplatz neu und Kerstin Linnartz musste vom 12. und letzten Startplatz aus das Rennen aufnehmen.

Bevor die Startampel auf Grün schaltet, war für Rene Steinke und Nino De Angelo das Rennen bereits zu Ende. Wegen technischer Defekte an den Karts konnten sich nicht an den Start gehen.

Den besten Start hatte Semmelrogge-Sattler. Als die Ampel auf Grün sprang fackelte er nicht lange und sauste los. Die anderen verschliefen den Start und somit hatte Semmelrogge direkt einen guten Vorsprung, den er auch behaupten konnte und profitierte von den Kämpfen hinter sich, die Zeit kosteten. Die Kampfgruppe hinter Semmelrooge-Sattler bestand vor allem aus Helmut Zerlett und Markus Lacroix. Der Bandleader konnte den Journalisten lange zeit in Schach halten, musste dann jedoch passen. Lacroix nutzte einen Fehler gnadenlos aus und setzte sich auf Position zwei. Um die Plätze vier und fünf lagen Torsten Knippertz und Mark Warnecke im Fight. Am Ende hatte der Schwimmer die Nase vorne. Christoph Langen wurde mit seinem Handycupgewicht siebter hinter Yörn Heinze. Kerstin Linnarzt, als einzige Damen im Feld, überquerte die Ziellinie als letzte und wurde Zehnte.

Dustin Semmelrogge-Sattler: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich hier gewinnen kann. Der Schlüssel zum Sieg lag in meinem guten Start. Danach habe ich davon profitiert, das sich meine Verfolger bekämpft haben.“

Helmut Zerlett: „Ich bin mit einer Erkältung ins Rennen gegangen. Anfangs kam ich noch ganz passabel zurecht, doch später konnte ich mich nicht mehr richtig konzentrieren und macht dann einen Fehler, der gnadenlos bestraft wurde.“

Markus Lacroix: „Ich habe die ganze Zeit versucht an Helmut vorbei zu kommen, aber es war einfach zu gut. Dann hat er jedoch einen Fehler gemacht und ich konnte vorbei gehen.“

Torsten Knippertz: „Mark hat als Schwimmer ein breites Kreuz, außerdem ist Mark aus Gründen der Aerodynamik ganzköperrasiert, dass hat wohl letztlich den Ausschlag gegeben.“

Kerstin Linnarzt: „Es hat auf alle Fälle einen riesigen Spaß gemacht. Um die Jungs allerdings in Gefahr zu bringen, fehlte mir ganz einfach die Erfahrung.“

Nach der Siegerehrung des VIP Rennens liefen die Vorbereitungen für das 24 h Rennen auf vollen Touren. Stand doch um 14.10 Uhr das TOP-Qualifyiny auf dem Programm. Ein Fahrer jedes Teams entschied in den 30 Minuten von welchen Startplatz aus dass Team das Rennen aufnehmen wird.

Die schnellste Zeit brannte das Favoritenteam um DTM-Pilot Bernd Schneider auf dem Asphalt. Der Formel Renault Pilot Jörg Hardt benötigte eine Zeit von 26.610 Sekunden. Mit einem Rückstand von 20 Hunderstelsekunden verpasste Jan Wenzel (TRT-Deutsch Team) die Poleposition. Der dritte Startplatz ging an die Mannschaft von Ex-DTM-Pilot Kurt Thiim. Hier war Manfred Schlösser, der nur 0,030 Sekunden langsamer war als Pole-Setter Hard. Das Mamerow Racing Team, welches zum ersten Male hier an den Start ging, belegte mit einem Rückstand von 0,220 Sekunden Rückstand den achten Startplatz. Das Training und das Qualifying zeigte, dass es im Rennen richtig rund gehen wird. Lagen doch alle zwölf Team im Zeittraining innerhalb von knapp 6 Zehntelsekunden.

Der Start vor großer Zuschauerkulisse verlief ohne Probleme und das Darkdog-Team konnte die Führung behaupten. Auch in diesem Jahr scheint der Kartmarathon auf dem 375m langen Kurs von Karting-Cologne vor allem durch Taktik geprägt zu sein. Gleich in der Anfangsphase des Rennens absolvierten einige Teams ihren ersten Pflicht-Reifenwechsel. So auch das Darkdog Team, dass dadurch trotz Pole-Position in der Gesamtwertung auf den vorletzten Platz zurückfiel. Die Mannschaft um Peter Mamerow erhielt in der Anfangsphase eine Verwarnung wegen zu harter Fahrweise. Nach der ersten Stunde lag das Thiim Team mit 140 Runden auf Position eins, gefolgt von NO FEAR Racing Team und dem Team Wertgrund.

Nach gut zwei Stunden Renndistanz gibt das Team Wertgrund bei den 24 Stunden von Köln den Ton an, wobei die Mannschaft rund um Peter Hofer und Hans Werner Wüst aber ihren Reifenwechsel noch vor sich hat. Auch das NO-FEAR Racing Team liegt nach zwei Stunden mit Platz zwei gut im Rennen. Allerdings steht auch hier noch der erste Reifenwechsel aus, genau wie für beim TRT-Deutsch Team, dass auf der dritten Position liegt. Die favorisierte Mannschaft von Bernd Schneider konnte sich nach dem Pflichtboxenstop mit Reifenwechsel wieder auf den sechsten Rang vorfahren und noch einen Rückstand von zwei Runden. Am Ende des Feldes liegen das Thiim Team und das Thunder Race Team, die jedoch beide schon ihre Reifenwechsel hinter sich haben und sich im weiteren Rennverlauf wieder nach vorne arbeiten werden.

Nach vier Stunden Fahrzeit liegt bei den 24 Stunden von Köln mit dem K.R.S.C Köln ein reines Amateur-Team an der Spitze des Feldes und dies kommt nicht von ungefähr, sind doch alle gleichmäßig schnell und konstant. Nach ihrem frühen Reifenwechsel war das Darkdog Team um Bernd Schneider zunächst weit zurückgefallen, konnte sich aber bis zum jetzigen Zeitpunkt wieder auf Rang zwei fahren. Für die Überraschung des Rennens sorgt bisher das Weber Team, das nach vier Stunden als Dritter auf einem Podestplatz liegt. Auf Rang vier lag das TRT-Deutsch Team, gefolgt von NO-FEAR Racing Team und dem Team Wertgrund. Nach ihrem Reifenwechsel hatte sich das Thiim Team wieder auf Rang sieben vorgearbeitet, gefolgt vom Ratiopart Land MS Team rund um Wolfgang Land.

Ulrich Wiethoff, Teamchef K.R.S.C. Köln: „Wir haben in diesem Jahr echt starke Fahrer im Team, alle sind schnell und konstant in ihrer Leistung und schließlich ist Köln für uns ein Heimspiel. Es läuft im Moment wirklich sehr gut für uns, allerdings haben wir auch noch einen Reifenwechsel vor uns, der uns Zeit kosten wird. Dennoch, unser Ziel war Anfangs ein Platz unter den ersten fünf, nun versuchen wir natürlich am Sonntag auf dem Podest zu stehen.“

Hans Ziegler, Teamchef Darkdog Team: „Wir haben uns entschlossen, den Reifenwechsel so früh wie möglich zu machen um der anfänglichen Hektik des Rennens auszuweichen. Wir sind zwar dadurch zunächst zurückgefallen, liegen aber mittlerweile wieder auf dem zweiten Platz. Wir haben in den letzten Jahren immer die Pace gemacht und alle anderen haben Ihre Taktik nach uns ausgerichtet. Diesmal geht das nicht, wir arbeiten jetzt ganz ruhig und ohne Druck unsere Turns ab und warten ab was passiert.“

Udo Weber, Teamchef Weber Team: „Das Rennen hat sich für unser Team sehr gut entwickelt und wir haben noch keine Fehler gemacht. Vor allem auf unsere Fahrer bin ich sehr stolz, die gefahrenen Zeiten sind schnell und konstant. Der noch vor Mitternacht fällige Reifenwechsel wird uns zwar wieder etwas Zeit kosten, aber unsere Ausgangsposition ist wirklich gut. Wie es dann am Ende ausgeht ist jetzt noch nicht abzusehen, dazu kann in der verbleibenden Zeit noch zu viel passieren."

Nach fünf Rennstunden konnte das Darkdog Team mit 697 gefahrenen Runden die Führung übernehmen gefolgt vom Weber-Team und dem Team NO-FEAR Racing. Auf Rang fünf lag derzeit mit 692 gefahrenen Runden die Mannschaft K.R.S.C. Köln. Die letzten vier Plätze belegten die Eifeljäger, gefolgt vom Mamerow Racing Team, SNOGARD und dem Thunder Race Team.

Eine Rennstunde weiter konnte sich das Wertgrund Team vom vierten wieder auf den zweiten Gesamtrang fahren. Auch die K.R.S.C. Köln verbesserte sich auf Rang drei, gefolgt vom Thiim Team. Das NO FEAR Racing Team rangiert mit 829 Runden auf Rang fünf. Auf den Plätzen sechs und sieben lagen mit 826 Runden das Weber Team und TRT Deutsch. Die Mannschaft um Wolfgang Land belegte Rang acht. Das Mamerow Racing Team konnte die Eifeljäger überholen und lag auf Rang neun. Die Plätze elf und zwölf gelegten SNOGARD und das Thunder Race Team. An der Spitze weiterhin das Darkdog-Team mit 838 gefahrenen Runden.

Zu diesen relativ frühen Zeitpunkt beklagten die Fahrer über Blessuren. Hauptsächlich wurde über offene Handflächen und Blasen an den Händen geklagt. Die Krankenliste wurde vom Engländer Adam Blair bereits am frühen Abend eröffnet. „Außerdem ist die rechte Körperhälfte der Fahrer im Bereich der Leber, dort vor allem rund um die neunte bis zwölfte Rippenreihe stark betroffen“, so Doc Schuster der als Rennarzt richtig zu tun hat.

Während sich nach einem Drittel des Rennens erster Verschleiß bei den Piloten bemerkbar machen, gibt es auf der Technikseite keine Probleme. Sie laufen und laufen. Die Rede ist von den 12 Karts die beim 24 Stunden Marathon in Köln im Einsatz sind.

Günther Aberer, Organisator: „Eins der schlimmsten Dinge die passieren können, sind technische Probleme am Renngerät. Deshalb haben wir uns logischerweise bei der Vorbereitung besonders viel Mühe gegeben. Scheinbar haben wir alles richtig gemacht, denn bisher gab es keinerlei Probleme an den RIMO-Karts.“

Ganz anders sieht dagegen die Lage bei den Piloten aus, die sehr anspruchsvolle Strecke in Köln fordert Ihren Tribut. Einige der Akteure klagen bereits jetzt über mehr oder weniger körperliche Probleme.

Peter Mamerow: „Für mich ist das Rennen wohl zu Ende. Ich habe mir bei einem meiner Turns eine Rippenprellung zugezogen, an eine Weiterfahrt ist nicht zu denken. Die Schmerzen sind zu groß.“

Die Spitze im Rennen behauptet das Darkdog Team weiterhin. Nach sieben Stunden hat das Favoritenteam einen knappen Vorsprung vor der Mannschaft von K.R.S.C Köln und dem Wertgrund-Team. Das Rennen ist also nach wie vor völlig offen, alles läuft wie schon im vergangenen Jahr auf ein spannendes Rennen bis zum Schluss hinaus.

Um Mitternacht lag das Darkdog Team mit 1116 Runden weiterhin in Führung. Mit jeweils einer Runde Rückstand lagen das NO FEAR Racing Team und Wertgrund auf Rang zwei und drei. Schon etwas abgeschlagen mit 1079 Runden lag das Thunder Race Team auf den letzten Platz. Das K.R.S.C. Team konnte bisher überzeugen und der Mannschaft rund um Mercedes-Werkspilot dicht auf den Fersen bleiben, doch ein verpatzter Boxenstopp mit Reifenwechsel kostet mehr Zeit als ursprünglich geplant und man fand sich wieder auf Rang fünf wieder. Das Thiim Team kam bei den "24 Stunden von Köln" immer besser in Fahrt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte sich die Truppe um den dänischen V8STAR-Piloten bis auf Platz vier verbessern.

Das Team rund um den Mercedes-Werkspiloten Bernd Schneider konnte seine Führung auch in den Nachtstunden verteidigen und wird damit seiner Rolle als Favorit der "24 Stunden von Köln" weiterhin gerecht, aber der Sieg des Darkdog Teams liegt noch in weiter Ferne. Zeit zum Ausruhen bleibt dem Titelverteidiger jedoch nicht, denn mit 16 Runden Rückstand liegt das Team Wertgrund durchaus noch in Schlagdistanz. Um den dritten Platz hat sich im Laufe der Nacht ein spannender Kampf entwickelt. Zur Zeit kann sich das Thiim Team auf dieser Position behaupten, hat aber NO FEAR mit einer Runde Rückstand im Nacken. Auf Platz fünf konnte sich das Mamerow Racing Team vorarbeiten, Platz sechs belegt zur Zeit TRT-Deutsch noch vor der Mannschaft von K.R.S.C Köln auf der siebten Position. Kaum mehr Chancen auf den Sieg können sich das Weber-Team mit 35 Runden Rückstand auf den Spitzenreiter machen. Gleiches gilt für Ratioparts Land-MS und die Eifeljäger auf den Plätzen 9 und 10. Am Schluss des Feldes liegen zur Zeit das Thunder Race Team und Snogard.

Glück im Unglück hatte die souverän führende Darkdog Mannschaft rund zwei Stunden vor Rennende. Kurz nachdem Nino De Angelo das Kart übernommen hatte, brach am Kart mit der Nummer 1 der Gaspedalanschlag. Der Schlagersänger schaffte es jedoch, sein Kart zur Reparatur zurück in die Box zu fahren. Dem Team hat die ganze Aktion nicht die Führung gekostet, da während der Reparatur wegen eines auf der Strecke liegengebliebenen Fahrzeugs eine Safety-Car-Phase ausgelöst wurde. Den Sieg in der Tasche hat die Truppe um Bernd Schneider jedoch noch nicht. Nur zwei Runden zurück liegt das Team Wertgrund, dass sich mit den Mannschaften von NO FEAR, Thiim Team und K.R.S.C. Köln einen packenden Vierkampf um die zweite Position liefern. Eine Entscheidung wird hier sicher erst kurz vor Ende des Rennens fallen. Entscheidend wird sein, wessen Taktik sich in den letzten vier Stunden als die bessere erweist.

Michael Schramm, Teamchef Darkdog: „Wir haben diesen Anlass gleichzeitig dazu genutzt, den zweiten Reifenwechsel durchzuführen. Nun heißt es für uns nur noch den Vorsprung ins Ziel zu bringen.“

Zwei Stunden vor Ende der "24 Stunden von Köln" sieht alles danach aus, als könne Darkdog seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholen. Mit 13 Runden Vorsprung führen sie die Gesamtwertung an. Hinter der führenden Mannschaft des Mercedes-Werkspiloten tobt nach wie vor ein erbitterter Kampf um die weiteren Podiumsplätze. Die beste Ausgangsposition für den Endspurt hat sich dabei das Wertgrund Team erarbeitet. Die Mannschaft hat zehn Runden Rückstand auf den Spitzenreiter und zwei Runden Vorsprung auf das drittplatzierte NO FEAR Racing Team. Auch das Thiim Team hat noch einen Podestplatz im Visier. Die Truppe rund um den dänischen V8-STAR Piloten hat sich im Moment mit fünf Runden Rückstand hinter NO FEAR auf dem 4. Platz festgesetzt und will in der Schlussphase des Rennens noch einmal einen Angriff wagen.

Bernd Schneider (Darkdog): „Die Chancen stehen wirklich nicht schlecht, aber im Motorsport soll man den Tag nicht vor dem Abend loben. Die Mannschaft ist noch frisch und wenn die Technik uns keinen Streich spielt, ist die Titelverteidigung möglich.“

Eine Stunde vor Rennende konnte die Darkdog Mannschaft mit vierzehn Runden Vorsprung die Führung behaupten. Um die verbleibenden Podiumsplätze kämpften gleich fünf Mannschaften mit Wertgrund, NO FEAR Racing Team, Thiim Team, Mamerow Racing Team und die K.R.S.C. Köln. Trennten den Zweitplazierten und dem sechstplazierten nach 23 Stunden nur fünfzehn Runden. Damit war für die letzten Stunden noch einmal richtig Feuer unterm Dach.

Als Sieger der "24 Stunden von Köln" mit 3309 gefahren Runden, konnte sich wie schon in den Jahren zuvor das Team DarkDog, rund um Mercedes-Werkspilot Bernd Schneider, von den mehr als 4000 begeisterten Fans bei Karting Cologne feiern lassen. Strahlende Gesichter auch im Wertgrund Team, dass den Motorsport-Marathon auf der zweiten Position beendete mit 3296 Runden. Auf dem dritten Platz kam die Mannschaft NO FEAR Racing Team ins Ziel. Die Amateurmannschaft, unterstützt von BMW-Werksfahrer Jörg Müller, verfehlte das Team mit nur einer Runde Rückstand auf Wertgrund den Zweiten Platz denkbar knapp. Wie im Vorjahr erreichte das Thiim Team den vierten Platz mit einem Rückstand von sechs Runden auf Platz drei. Fünfter wurde das Mamerow Racing Team mit 3283 gefahren Runden, gefolgt von der Mannschaft der K.R.S.C Köln (3282). Siebter wurde das Weber-Team(3271), vor den Teams von TRT-Deutsch und Sohn (3267), Eifeljäger (3262), Ratioparts Land MS (3262), Thunder Race Team (3218) und SNOGARD (3211).

Bernd Schneider (Darkdog), Sieger: „Es ist einfach unglaublich. Nachdem ich im Vorfeld einen Blick auf die Starterliste geworfen habe, habe ich gedacht dass es in diesem Jahr mit dem Sieg hier in Köln nichts wird. Nun hat es doch funktioniert, einfach super und freue mich sehr. Mein Dank gilt vor allem meiner Mannschaft. Die Jungs haben hier in Köln einen großartigen Job verrichtet. Ich bin sehr stolz auf meine Truppe."

Hans Werner Wüst (Wertgrund Team), Zweiter: „Es war ein sensationelles Rennen für uns. Im vergangen Jahr schafften wir als Dritter schon den Sprung auf das Podest. Diesmal sind wir als Zweiter ins Ziel gekommen. Wenn das im nächsten Jahr so weitergeht wird Bernd Schneider wohl seine erste Niederlage hier erleben."

Falk Wipprecht (NO FEAR Racing Team), Dritter: „Wir wollten uns hier in Köln-Rodenkirchen so teuer wie möglich verkaufen, nun stehen wir auf dem Podest, es ist einfach unglaublich."

Kurt Thiim (Thiim Team), Vierter: „Es hat nicht ganz für das Podium gereicht, wir werden im nächsten Jahr einen neuen Anlauf nehmen. Die 24 Stunden von Köln waren auch diesmal ein phantastisches Rennen.“